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Nächster Meilenstein für die Glarner Lachsfarm

Baugesuch für nachhaltige Lachsfarm liegt öffentlich auf

Ab Mittwoch, 10. Dezember, liegt das Baugesuch der Swiss Blue Salmon AG für die geplante landbasierte Lachsfarm in Mollis, Glarus Nord, öffentlich auf. Mit der Publikation des Baugesuchs rückt die Realisierung der nachhaltigen Fischproduktion im Glarnerland einen entscheidenden Schritt näher.

Mollis, 8. Dezember 2025 * * * Swiss Blue Salmon AG plant in Mollis eine moderne landbasierte Kreislaufanlage (Recirculating Aquaculture System, kurz RAS), in der jährlich rund 2500 Tonnen Lachsprodukte hergestellt werden. Damit kann ein relevanter Teil des heute zu rund 99 Prozent importierten Lachses durch lokal produzierten, frischen Fisch ersetzt werden, was Foodwaste und CO₂-Emissionen reduziert. Die Indoor-Anlage setzt auf geschlossene Wasserkreisläufe mit über 99 Prozent Wasserrecycling und einem hohen Rückgewinnungsgrad an Nährstoffen. Dabei nutzen die Systeme fast ausschliesslich erneuerbare Energie. Zusätzliche Nachhaltigkeit wird durch passive Kühlung mit Hilfe des Wassers aus dem Walensee erreicht. Dies minimiert Umweltbelastungen und stellt hohe Standards bei Tierwohl, Wasserqualität und Produktsicherheit sicher. Im Gegensatz zur traditionellen Zucht in Norwegen können keine Fische und Schadstoffe in natürliche Gewässer entweichen. Der Glarner Lachs erfüllt somit die wachsende Nachfrage nach lokalem und nachhaltigem Lachs.

Regionale Wertschöpfung

Am Standort in Mollis werden rund 50 Arbeitsplätze entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 180 Millionen Franken. Davon profitierten das lokale Gewerbe, Dienstleister sowie der Tourismus, während der Kanton Glarus zusätzliche Steuereinnahmen und ein innovatives, nachhaltiges und in der Schweiz einzigartiges Leuchtturmprojekt in der Lebensmittelproduktion erhält. Dank der guten Verkehrsanbindung, der Nähe zum Walensee und der Sichtbarkeit von Autobahn und Bahnlinie her eignet sich der Standort zudem für ein Besucherzentrum mit Laden. So wird die Lachsfarm auch für die Bevölkerung, Gäste, den Handel und die Gastronomie direkt erlebbar.

Einsichtnahme und Mitwirkung

Das Baugesuch wird ab 10. Dezember bei der zuständigen Behörde von Glarus Nord öffentlich aufliegen und kann während der gesetzlichen Auflagefrist eingesehen werden. Angaben zu Auflageort, Öffnungszeiten und Fristen erfolgen in der amtlichen Publikation der Gemeinde bzw. des Kantons.

Swiss Blue Salmon hat für alle Interessierten ein ausführliches Booklet erstellt. Darin wird das Projekt verständlich erläutert und mit zahlreichen spannenden Fakten ergänzt. Zudem beantwortet eine FAQ-Sektion die wichtigsten Fragen rund um die Fischfarm. Das Booklet steht auf der Website von Swiss Blue Salmon als PDF zum Download bereit. Anwohnerinnen und Anwohner in der Umgebung finden es in ihren Briefkästen. Weiter steht Swiss Blue Salmon auch unter info@bluesalmon.ch jederzeit für Fragen aus der Bevölkerung zur Verfügung.

Weniger CO2 und Foodwaste. Die Schweiz importiert rund 96 Prozent ihrer konsumierten Fische und Meeresfrüchte. Diese kommen auf dem Land- oder Luftweg, was den CO2-Fussabdruck des in der Schweiz konsumierten Fisches enorm belastet. Die Lachsfarm in Glarus Nord ersetzt über zehn Prozent des importierten Lachses durch ein lokal produziertes, ressourcenschonendes Produkt. Dank der lokalen Produktion und der drastisch schlankeren Lieferkette landet der Glarner Lachs schneller auf dem Teller und weist ein deutlich längeres Haltbarkeitsdatum. Dies führt zu weniger Foodwaste und reduziert den CO2-Fussabdruck zusätzlich.

Hohes Mass an Tierwohl. Die traditionelle Zucht in Netzkäfigen im Meer ist seit Langem in Verruf. Mit mehreren Dokumentarfilmen wurden teils desaströse Zustände in norwegischen Betrieben aufgezeigt. Die Mortalitäten durch Krankheiten und Parasiten, wie etwa die Lachslaus oder Algenblüten, sind hoch und verursachen grosses Tierleid. Gleichzeitig brechen immer wieder Zuchtlachse aus beschädigten Netzkäfigen aus und mischen sich unter die Wildlachse. Das führt feststellbar zur Schwächung der Genetik. Bei Swiss Blue Salmon stehen das Wohl der Lachse und ihre Gesundheit im Fokus. Probleme mit Parasiten oder Algenblüten kommen in Kreislaufsystemen nicht vor. Der stressfreie Alltag führt zu guter Gesundheit der Tiere, was schlussendlich in einer höheren Qualität der Produkte resultiert.

Nachhaltig mit Schweizer Technologie. Die traditionellen Lachsindustrien in Norwegen und Kanada sind an ihre Grenzen gestossen. In der Schweiz sind solche Netzkäfigprojekte nicht bewilligungsfähig; die Umweltschäden sind enorm. Ein zukünftiges Wachstum muss deshalb zwingend aus nachhaltiger, tier- und umweltfreundlicher Produktion, also aus Kreislaufanlagen, kommen. Mit Hilfe von modernsten Technologien wird der Ressourceneinsatz im Betrieb ständig optimiert und das Wohlbefinden der Fische überwacht.

Im Kreislauf. Die Produktion von Fisch in einer Kreislaufanlage hat gegenüber der herkömmlichen Produktion einen wesentlich geringeren ökologischen Fussabdruck mit deutlichen Einsparungen an CO2, Phosphor, Nitrogen und organischem Kohlenstoff. Die Aquakultur von Swiss Blue Salmon funktioniert über zwei Wasserkreisläufe. Im ersten, fliessenden Wasser schwimmen die Fische. Dabei wird das Wasser laufend gefiltert und gereinigt und zu 99 Prozent rezykliert. Die Aufzucht der Fische ist ohne Einsatz von Antibiotika möglich und somit bleibt auch das Wasser frei von Antibiotika, Mikroplastik und Parasiten. Die Kaltwasserzufuhr aus dem Walensee bildet einen zweiten Kreislauf. Dieses Wasser hat keinen direkten Kontakt zum Fisch. Das kühle Wasser ermöglicht mit geringem Energieaufwand die nachhaltige Kühlung und somit die ideale Temperatur für die Lachsfarm.

Finanzierung. Bis zur Bauphase wird das Projekt vor allem von Schweizer Privatinvestoren getragen. Aktuell lanciert die Swiss Blue Salmon AG die finale Investitionsrunde für Privatinvestoren, bevor in der nächsten Phase nach Erhalt der Baubewilligung die Finanzierung durch institutionelle Investoren übernommen wird. Dies ist die entscheidende und letzte Gelegenheit für Angel- und Privatinvestoren, sich frühzeitig an der Glarner Lachsfarm zu beteiligen, bevor die institutionellen Kapitalgeber einsteigen.

Bild: Ruedi Ryf, CEO der Swiss Blue Salmon AG, und Technologiechef Sune Möller freuen sich, dass es mit dem Bau der grössten Fischproduktion der Schweiz in Mollis, Glarus Nord bald losgehen kann.

Zahlen und Fakten zum Projekt

Standort: Mollis, Glarus Nord
Parzelle: 1815, Arbeitszone IV, 25’000 m2 im Baurecht
Landbesitzer: Kanton Glarus
Investitionen: CHF 180 Mio.
Arbeitsplätze: 50
Solarenergieproduktion pro Jahr: 2’500 Mw/h

Swiss Blue Salmon AG
Verwaltungsrat: Martin Trepp (VRP), Ruedi Ryf (Delegierter), Reto Portmann, Marcel Scheurer, Christian Zehnder
Geschäftsleitung: Ruedi Ryf (CEO), Phil Huber (CFO), Sune Möller (CTO)

Gründungsjahr: 2020
Website: www.bluesalmon.ch

Medienkontakt:
Ruedi Ryf (CEO) | +41 79 607 18 77
r.ryf@bluesalmon.ch

erreichbar am Montag, 8. Dezember 2025, von 13.30 bis 15.30

Swiss Blue Salmon AG
Sustainable Swiss Fish
Fraumünsterstrasse 16
8001 Zürich

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